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Profildarstellung unserer Fachklinik für Geriatrie
Konzeption der Einrichtung
Unsere Einrichtung ist seit dem 01.01.1994 als Fachklinik für Geriatrie im Krankenhausbedarfsplan des Landes Thüringen geführt. Das St.-Elisabeth-Krankenhaus berücksichtigt in Diagnostik und Therapie die besonderen funktionellen Veränderungen und die oft anzutreffenden atypischen Krankheitsverläufe des älteren Menschen.
Wenn immer möglich bilden Diagnostik, medizinische Therapie und Rehabilitation eine untrennbare Einheit, so dass u.a. bei der Anwendung rehabilitativer Maßnahmen in der Geriatrie andere Gesichtspunkte gelten. Während die Rehabilitation sich bei jüngeren Menschen in der Regel an die Phase der Akutbehandlung anschließt, sollte sie bei älteren Patienten integraler Bestandteil der Akutversorgung sein. Denn jede, wenn auch nur kurzfristige, Unterbrechung einer notwendigen geriatrischen Behandlung kann ansonsten zu bleibenden Beeinträchtigungen der körperlichen und sozialen Selbständigkeit des Patienten führen.
Deshalb müssen geriatrische Fachkliniken über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen, die über das Maß von Rehabilitationskliniken hinausgehen. Dieses elementare Grundprinzip geriatrischer Medizin wurde in Lengenfeld unterm Stein, wie man unschwer an der diagnostischen Ausstattung erkennen kann, in besonderem Maße berücksichtigt.
Hinsichtlich der Prozessabläufe ist die Geriatrie eine die Eigenaktivitäten des Patienten fördernde Medizin. Konsequenterweise verlangt das eine Abwendung von der kustodialen, also verwahrenden, Pflege. In Anlehnung an namhafte geriatrische Kliniken haben wir uns deshalb schon sehr früh um die Anwendung des Bobath-Konzeptes bemüht, das mittlerweile in allen Abteilungen unseres Hauses etabliert ist.
